In 20.000 Fuß Höhe treibt ein legendäres Geisterschiff, die Hyperion, mit unglaublichen Schätzen an Bord, heißt es. Doch sie treibt viel zu hoch für ein normales Luftschiff. Matt und Kate, die Helden aus Wolkenpanther, wollen die Bergung riskieren. Das riesige Luftschiff, vor 40 Jahren verschollen, ist fast vollständig von Eis überzogen, der Schiffsname kaum lesbar auf der zerfetzten Schiffshaut: Hyperion. Ist sie das wirklich? Matt Cruse ist Praktikant auf einem Frachter, der von einem Sturm auf die gefährliche Höhe des Geisterschiffs geschleudert wird. Als Einziger kann er sich die Koordinaten merken. Zurück in Paris ist plötzlich jeder hinter diesen Koordinaten her.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 04.10.2006
Rezensentin Simone Leinkauf lobt diese Fortsetzung von Kenneth Oppels Jugendroman "Wolkenpanther", den sie für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet findet, als "rundum gelungen". Es handelt sich aus ihrer Sicht trotz vieler fantastischer Handlungselemente eher um einen Entdeckerroman. Auch fand sie darin "wie nebenbei" pubertäre Beziehungsschwierigkeiten ausgelotet. Wieder würden die beiden Protagonisten Kate und Matt in den Wolken einer "unbekannten Spezies" begegnen, die sich gegen die Anwesenheit der beiden Menschenkinder in den Lüften heftig sträuben würde. Besonders das riesige Luftschiff, auf dem die Geschichte spielt, gebe dem Roman eine ganz eigene Atmosphäre.
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