Kenneth Oppel

Affenbruder

Roman (ab 12 Jahre)
Cover: Affenbruder
J. Beltz Verlag, Heidelberg 2015
ISBN 9783407812063
Gebunden, 439 Seiten, 17,95 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Gerold Anrich und Martina Instinsky-Anrich. Als Zan in die Familie Tomlin kommt, ist sich Ben sicher: Seine Familie ist die verrückteste der Welt! Denn Zan ist ein Schimpansen-Baby, mit dem eine Studie durchgeführt wird: Zan soll Zeichensprache lernen. Schon bald herrscht bei den Tomlins großes Affentheater. Zan wird für Ben zum "richtigen" Bruder, den er über alles liebt und zu dem er eine enge Beziehung aufbaut. Als Zan die Erwartungen nicht erfüllt und von der Uni weiterverkauft wird, erlebt Ben die zweischneidigen Seiten von Tierversuchen und fragt sich verzweifelt: Wie weit darf die Wissenschaft Zan für ihre Zwecke einsetzen?

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 08.01.2016

In "Affenbruder" erzählt Kenneth Oppel die Geschichte einer Familie, die ein Schimpansenbaby bei sich aufnimmt und versucht, ihm Gebärdensprache beizubringen, berichtet Verena Hoenig. Während die Eltern als Forscher hauptsächlich ein wissenschaftliches Interesse an dem Affen haben, entwickelt ihr Sohn Ben mit der Zeit eine aufrichtige Freundschaft zu Zan, wie sie den Schimpansen genannt haben, fasst die Rezensentin zusammen, und natürlich führt die so unterschiedliche Beziehung schließlich zum Krach. Hoenig findet es toll, wie Oppel eine kleine Einführung in das Sprachvermögen der Menschenaffen in seine Geschichte einbindet und zugleich unser Verständnis davon hinterfragt, was Freundschaft und Familie eigentlich ausmacht.
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