Kathleen Martin

Penny Maybe

Roman
Cover: Penny Maybe
Aufbau Verlag, Berlin 2001
ISBN 9783351029180
Taschenbuch, 184 Seiten, 15,29 EUR

Klappentext

Aus dem kanadischen Englisch von Uda Strätling. Penny hat kein Zuhause, keinen Freund und keinen Verstand: Sie will den Ontariosee durchschwimmen. Penny Maybe ist ein Luder. Sie hat das unausweichliche Bedürfnis zu lügen, ist verletzend direkt und obszön. Sie ist ein weiblicher "Fänger im Roggen", ein missverstandener und zutiefst einsamer Teenager, der doch energisch Zuneigung einfordert. Die 16jährige Waise hat ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Seitdem lebt sie bei wechselnden Zieheltern. Aber auch ihre neuen Eltern werden es wohl nicht lange mit ihr aushalten. Denn mit ihrem berühmten Vorgänger Holden Caulfield hat Penny Maybe gemein, einem aberwitzigen Wunsch nachzuhängen. Eines Tages setzt sie sich in den Kopf, den Ontariosee zu durchschwimmen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.07.2001

Michael Angele mag dieses Buch nicht nur Englischlehrern empfehlen, die "einmal etwas anderes als immer wieder den 'Fänger im Roggen' durchnehmen" möchten. Zu diesem Buch sieht er zwar einige Parallelen, doch auch einen entscheidenden Unterschied: Die Außenseiterin bleibt im Laufe des Buchs keine Außenseiterin mehr, sondern schafft es, dass die Erwachsenen ihre "Eigenwilligkeit plötzlich schätzen". Nach Angele hat das Buch durchaus viel von einem Jugendroman, doch werden auch die "Hoffnungen und Enttäuschungen von Erwachsenen" thematisiert, etwa Alkoholprobleme oder berufliches Scheitern. Die Mittel, die die Autorin verwendet, bezeichnet Angele als "einfach, souverän", und auch die Dialoge begeistern ihn.
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