Konrad Heidkamp beginnt seine Rezension mit Bemerkungen zur Bedeutung der Stimme Valentins für die Verankerung des philosophisch Hintergründigen im lebensnah Münchnerischen. Die Begeisterung über die Valentin-CD - eine zweite Auswahl seiner Monologe, Dialoge und Szenen - wird jedoch getrübt. Einerseits scheint dem Rezensenten die Zusammenstellung etwas willkürlich zu sein, ein "bisschen Wundertüte", und andererseits sei der Begleittext des Mitherausgebers der Werke Valentins Helmut Bachmaier "sprunghaft". Nach Erwähnung einzelner Sketche resümiert Heidkamp den "Buchbinder Wanninger" voll Anteilnahme, schreibt, dass sich allein wegen dieser Miniatur die Nörgelei an der Auswahl verbiete und hofft, dass diese CD einen akustischen Grund gebe für die viele Lobreden von Brecht bis Beckett und dass Valentin damit neu entdeckt werde (da ihm die achtbändige Werkausgabe zu wenig zugänglich erscheint).
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