Der erste Band der Reihe "Juden in Europa" beginnt mit der Entwicklung Judäas in hellenistischer und römischer Zeit und endet mit den Pestprogromen um 1350 und der Vertreibung der Juden von der iberischen Halbinsel. Dabei beleuchtet er alle wichtigen Aspekte der jüdischen Geschichte von der religiösen, geistigen und kulturellen Entwicklung über die rechtliche Stellung bis zu den Grundlagen des Antijudaismus.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 29.12.2001
Der mit aki. zeichnende Rezensent zeigt sich in seiner Kurzkritik zunächst überrascht, dass der Quellenband zur europäischen Geschichte des Judentums nicht im Mittelalter, sondern in der Antike einsetzt, findet aber die Gründe der Herausgeber dafür "überzeugend". Die Hauptrisiken des Buches sieht der Rezensent in der Auswahl der Quellen, zumal in der "Einschätzung ihrer Verlässlichkeit". Dass beispielsweise der "Sohar", ein Hauptwerk der spanischen Mystik, aus einem 1913 erschienen deutschen Buch zitiert wird, findet er ziemlich "bedenklich" und in diesem Fall auch unnötig.
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