Ein Buch über die Suche nach geschlechtlicher Identität. Intime Bilder von Transsexuellen und Transvestiten, kombiniert mit Zitaten, spiegeln die Zerrissenheit der Porträtierten. Menschen jeglicher kultureller Herkunft, in allen Stadien ihres geschlechtlichen Wandlungsprozesses, stellen sich vor. Mit einem Essay von Jean-Claude Dreyfus und einer Einleitung von Michel Houellebecq.
Ob Julian Salinas wirklich zum Innersten seiner Modelle vorgedrungen ist, bleibt für Wolfgang Müller fraglich. Für ihn bewirken die helle Beleuchtung und das starke Make-Up der Fotgrafierten eher einen tarnenden Effekt, "maskenhaft" und "exotisch" zugleich. Die um Realismus bemühte Darstellung verstärke die Fremdheit und nehme den Modellen, oft Prostituierte, jeden Glamour. Müller bezweifelt außerdem, ob sich Transsexuelle, Transvestiten und Transgender überhaupt unter einem Nenner zusammenfassen lassen. Die aufwendige Aufmachung findet er nach eigener Aussage zwar recht schön, doch vermutet er hinter der Goldschrift und dem "heftig duftenden" Ledereinband auch einen Versuch, den Eindruck des Exotischen zu unterstützen.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…