Aus dem Amerikanischen von Boike Rehbein. Für die meisten Dichter spielt das Haus, in dem sie leben und arbeiten, eine herausragende Rolle. Es verkörpert das, was sie mitunter am meisten fürchten und doch am notwendigsten brauchen: einen Ort des Rückzugs und der Einsamkeit. Dieser Band porträtiert die Wohnstätten von über zwanzig amerikanischen Dichtern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts: wie z.B. Mark Twain, William Faulkner oder Ernest Hemingway.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.12.2004
Der Rezensent Thomas Leuchtenmüller ist beeindruckt von diesem Fotoband, in dem die Wohnhäuser bedeutender amerikanischer Schriftsteller des 19. und 20. Jahrhunderts vorgestellt werden. Dazu gibt es "kleingedruckte", aber trotzdem sehr lehrreiche und informative Essays, die lesenwert sind, weil sie "Details über Leben, Oeuvre und Alltag der Autoren geschickt mit Angaben zu Zeit- und Literaturgeschichte verzahnen". Doch auch die Fotos in diesem "opulenten Band" sind eindrucksvoll, denn sie zeigen "prächtige" Häuser, "zu Holz oder Stein gewordene Schutzmechanismen gegen Vermassung, Hast, Hitze und Kälte."
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