Der Berliner Musikjournalist Jürgen Otten stellt in seinem Buch die Creme de la Creme der derzeit weltweit tätigen Pianisten vor. Wer sich für die Kunst des Klavierspiels interessiert, wer mehr über seinen bevorzugten Pianisten wissen und die Hörerfahrungen eines ebenso einfühlsamen wie kritischen Kenners nachvollziehen möchte, wird in diesem Buch zahlreiche Anregungen finden und zugleich auf höchstem Niveau unterhalten. Ein ausführlicher Lexikonteil mit diskografischen Empfehlungen bietet weiteren wertvollen Service.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 18.01.2010
Nur Gutes kann Hans-Jürgen Linke über diese Porträtsammlung großer Pianisten sagen, die der Musikkritiker und FR-Autor Jürgen Otten vorgelegt hat. Sie beginnt mit den "Unumstrittenen" - Brendel, Fleisher, Argerich -, um dann in durchaus "gut begründeter Subjektivität" zu seiner eigenen Auswahl zu gelangen. Leider verrät Linke nicht, um wen es sich dabei handelt, nur dass Otten den "Mainstream" - Grimaud, Stadtfeld und Lang Lang - außen vor lässt. Dabei, lobt der Rezensent, schreibe Otten immer in freundlichem Ton, "empathisch und werbend", nie aber apodiktisch.
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