Jürgen Brater

Lexikon der Sexirrtümer

500 intime Richtigstellungen von Aufklärung bis Zungenkuss
Cover: Lexikon der Sexirrtümer
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2003
ISBN 9783821839356
Gebunden, 480 Seiten, 22,90 EUR

Klappentext

Zu keinem Thema werden - meist hinter vorgehaltener Hand - so viele Ammenmärchen und Irrtümer verbreitet wie zum Thema Sex. Alle Welt glaubt, daß der Orgasmus beim Mann stets mit einem Samenerguss einhergeht und das Geschlecht eines Kindes sich bei der Zeugung beeinflussen lässt. Jede Frau hat einen G-Punkt, kein Mädchen kann vor der ersten Regel schwanger werden, und bei Jungfrauen ist das Jungfernhäutchen intakt. Zwillinge haben immer denselben Vater, Eichel und Vorhaut sind typisch männliche Körperteile und ein Mann hat keine Brüste. Alles wahr? Alles falsch!

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 14.05.2003

Genervt zeigt sich Annette Mentrup vom "Lexikon der Sexirrtümer", das der Autor nach Lektüre einer Krankenkassenzeitschrift in Angriff genommen haben will, weil dort geschrieben stand, mit den Deutschen und ihrer Sexualität sei alles in Ordnung. Stimmt nicht, befand der Autor, der Privatsphäre, klagt Mentrup, wohl für etwas hoffnungslos Verklemmtes hält. Brater also will aufklären, berichtet die Rezensentin, weshalb er sich "bäckerblumig" daran machte, längst ad acta gelegte und in sämtlichen Frauenzeitschriften ausführlich abgehandelte Pseudo-Vorurteile auszubreiten, zu erneuern oder zu entkräften. Haben Männer nur eine erogene Zone? Sind Blondinen sexuell besonders aktiv? Treiben man in Swingerclubs Sport? Gut gemeint, aber altbacken, nassforsch und garantiert ironiefrei, spottet Mentrup. Ihrer Meinung nach taugt Autor Brater garantiert nicht zum Sex-B(e)rater, dazu sei er "viel zu verkrampft um Entkrampfung bemüht".
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