Illustriert von Julia Dürr. Estrich ist anders. Er zählt Dinge in Neuner-Schritten, versteht seine Mitmenschen oft nicht und hat unzählige Fragen: Warum gibt es Zebrastreifen, aber keine Zebrapunkte? Warum sind manche nett und andere nicht? Und woher kommt die Schleimspur auf seinem Arm? Während die anderen Tischtennis spielen und Mathetests schreiben, gerät Estrich in einen rätselhaften Kriminalfall. Eine verschwundene Mitschülerin, eine geheimnisvolle Tüte und sein verlorenes Notizbuch stellen ihn vor eine Entscheidung: Ist es wichtiger, unauffällig zu bleiben - oder endlich herauszufinden, wer man wirklich ist?Ein warmherziges und witziges Debüt über Freundschaft, die Rätsel des Alltags und die große Frage, wo man eigentlich hingehört.
Rezensentin Ursula Nowak liebt Jona Manows Kinderromandebüt mit den Illustrationen von Julia Dürr. Die Geschichte eines abseits stehenden Schulkindes mit neurodiverser Wahrnehmung erzählt der Autor laut Nowak mit Mitteln aus seiner Theater- und Filmerfahrung und viel Einfühlungsvermögen. Die Frage nach dem eigenen Ich und der Herkunft und den Problemen des Alltags im Leben mit Neurodiversität beantwortet der Band mit lakonischem Humor, aber auch mit Ernst, meint Nowak anerkennend. Dürrs Vignetten illustrieren die Gefühlslage des Kindes "augenzwinkernd", so Nowak.
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