Aus dem Englischen von Friederike Levin. Emil Cinq-Mars, Detective in Montreal, ist nicht gerade zimperlich, aber das schockiert ihn dann doch: Ausgerechnet an Heiligabend findet er seinen besten Informanten ermordet auf, erhängt an einem Fleischerhaken, kostümiert als Weihnachtsmann. Der robuste Einzelgänger Cinq-Mars vermutet den Mörder in den Reihen der Polizei, hat aber keine Beweise. Seine Ermittlungen deuten zunächst auf Machtkämpfe zwischen rivalisierenden Motorradgangs, aber auch die russische Mafia, die Cosa Nostra und die CIA haben ein Wörtchen mitzureden.
"Heiß und kalt" wird dem Rezensenten Tobias Gohlis bei der Lektüre des seiner Meinung nach fast perfekten Krimis von John Farrow. Im von Korruption und Gewalt gebeutelten Montreal wird der Informant des Detectives Emile CinqMars tot aufgefunden, erhängt an einem Fleischerhaken. Gohlis hält den Erfolg, den Trevor Ferguson erst unter dem Pseudonym John Farrow hat, für absolut gerechtfertigt. Denn die Sehnsucht eines jeden Krimi-Lesers, ein Leben 'auf des Messers Schneide" zu führen, sei bei dieser Lektüre voll und ganz erfüllt. Stellt sich die Frage, warum Gohlis den Krimi nur "beinahe perfekt" nennt.
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