Louise Penny

Hinter den drei Kiefern

Ein Fall für Gamache
Cover: Hinter den drei Kiefern
Kampa Verlag, Zürich 2018
ISBN 9783311120025
Kartoniert, 496 Seiten, 16,90 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Andrea Stumpf und Gabriele Werbeck. Three Pines. In den Wäldern Kanadas, nur eine Stunde von Montréal entfernt, liegt dieses idyllische Dorf. Aber am Morgen nach Halloween legt sich ein Schatten über Three Pines. Mitten im Dorf steht eine düster verkleidete Gestalt. Niemand weiß, wer sie ist und was sie vorhat. Auch Armand Gamache, der Polizeichef von Québec, der in Three Pines ein Wochenendhaus besitzt, um sich von seiner aufreibenden Arbeit zu erholen, kann ihr kein Wort entlocken. Was soll er tun? Herumzustehen ist schließlich keine Straftat. Aber spätestens als eine Leiche gefunden wird, bricht Unruhe aus: Warum hat Gamache es nicht geschafft, die Dorfbewohner zu schützen? Monate später, als der Fall vor Gericht kommt, zweifeln alle an der Kompetenz des Superintendent. Und auch Gamache ist sich nicht sicher, ob sein Plan wirklich aufgeht...

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 28.09.2018

Sylvia Staude warnt davor, sich vom Cover in die Irre führen zu lassen. Hinter dem Herbstwald-Bild lauert knallharte Krimikost, meint sie. Louise Pennys im kanadischen Quebec spielende Drogen-Story hat es laut Rezensentin in sich. Dass die Autorin Vergangenheit und Gegenwart und allerhand zunächst unscheinbar aussehende Handlungsstränge miteinander verzahnt und mit ihrem Ermittler eine Figur schafft, die es faustdick hintzer den Ohren hat, gefällt Staude gut. Meisterin des Cliffhangers, erzieht die Autorin zur Aufmerksamkeit und beschenkt dafür mit Spannung, erläutert Staude. Penny gebührt ein großes Publikum, findet sie.
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