Johannes Groschupf
Skin City
Roman

Suhrkamp Verlag, Berlin 2025
ISBN 9783518474495
Gebunden, 231 Seiten, 17,00 EUR
ISBN 9783518474495
Gebunden, 231 Seiten, 17,00 EUR
Klappentext
Der Dienst im Außenbezirk sollte Ruhe in das Leben der Kriminalpolizistin Romina Winter bringen. Doch georgische Einbrecher nehmen sich in täglichen Touren die Stadtvillen in Dahlem und Lichterfelde vor. Die Bewohner sind verängstigt. Und dann verschwindet Rominas kleine Schwester. Sie muss in eigener Sache ermitteln. Jacques Lippold wird aus dem Tegeler Gefängnis entlassen. Zwei Jahre hat er wegen Betrugs gesessen. Jetzt will er sich als Finanzberater in der Kunstszene etablieren. Sein Charme und seine Überredungsgabe auf Vernissagen, Auktionen und Gallery Dinners sind unwiderstehlich. Und Lippold hat noch eine alte Rechnung zu begleichen. Koba hat mit seinen Jungs aus Tiflis gut zu tun in der Berliner Peripherie. Jeden Tag steigen sie mindestens in eine Wohnung, in eine Stadtvilla ein und nehmen mit, was sie kriegen können. Eigentlich träumt er von Kanada. Doch dann greift er in ein zerschlagenes Fenster ...
BuchLink. In Kooperation mit den Verlagen (Info)
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 08.04.2025
Rezensent Tobias Gohlis ist hellauf begeistert von Johannes Groschupfs "heiterem Noir". Ein Berlin-Krimi, der düster und zugleich lustig ist, der dem Leser unbekannte Winkel der Hauptstadt zeigt und eine mitreißende Gaunerkomödie ist, gibt's so was? Ja, beteuert Gohlis. Besonders die drei Hauptfiguren, ein Kleinkrimineller, eine Romni Polizistin und ein Hochstapler, haben es Gohlis angetan. Drei Glücksritter unerwegs, meint er. Dass der Autor die drei Erzählstränge gekonnt und mit lakonischer Sprache zusammenlaufen lässt und sogar eine Art Happy-End inszeniert, setzt dem Ganzen laut Gohlis die Krimikrone auf.
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