Mit einem Nachwort von Knut Ebeling und kommentierten Texten von Georges Batailles und Roger Callois. Der Band versammelt drei grundlegende Texte der kulturwissenschaftlichen Spieltheorie des 20. Jahrhunderts, in deren Zentrum Johan Huizingas Homo Ludens in einer unpublizierten Vortragsversion steht. Georges Bataille und Roger Caillois radikalisieren ihn zu einer postsurrealistischen Spieltheorie.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.07.2014
Rezensent Thomas Macho freut sich, dass unter dem Titel "Das Spielelement der Kultur" nun neben der von Johan Huizinga im Jahr 1933 gehaltenen virtuosen Antrittsrede "Grenzen von Spiel und Leiden" an der Universität Leiden auch noch eine Rezension seines Werks "Homo ludens" von Erich Voegelein, eine Kritik von Roger Callais und ein Kommentar von Georges Batailles auf Deutsch erschienenen sind. Zwar nicht zum ersten Mal, informiert der Kritiker, aber in dieser Zusammenstellung doch besonders reizvoll. Er liest hier noch einmal Huizingas postsurrealistische Auseinandersetzung der Spieltheorie in Bezug zu Hegel, glaubt aber vor allem, dass dieses "wertvolle" Buch ein guter Anlass ist, sich erneut mit den Analysen des niederländischen Kulturhistorikers zu Schiller, Hegel, Benjamin, Kracauer oder Wittgenstein auseinanderzusetzen.
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