Jörg Bernig

Dahinter die Stille

Roman
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2000
ISBN 9783421052155
Gebunden, 176 Seiten, 16,36 EUR

Klappentext

"Sie haben mich verraten." So lautet der mysteriöse Abschiedsbrief des nach der Trennung der Eltern und dem Selbstmord der Mutter verstummten Sohnes. Was hat es damit auf sich? Eine Bekannte des Verschwundenen spürt dem Geheimnis nach und findet schließlich Aufklärung in seinen Notizen. Erfährt vom Schock durch den Tod der Mutter, der Verzweiflung des Vaters, der anderen Frau. Schreibt auf, was sie niemandem erzählen kann.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.03.2000

Claude D. Conter ist der Roman zu prätentiös. Die meisten Figuren in diesem Buch - der Stumme, die Bekannte und der Freund - seien zwar "angenehme Erzähler", die ihre Gefühle in einer kargen und dennoch treffenden Sprache beschreiben" könnten, doch am Ende zerstöre der vierte Erzähler, der Sohn des Freundes, den Roman. Der Sohn will ständig etwas "erklären" und gibt dabei Platitüden von sich, die "aus Versatzstücken des Poststrukturalismus" zusammengebastelt seien, ärgert sich Conter. Am Ende dominiere diese "laute Offenbarungsprosa".
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