Aus dem Englischen von Franz Dobler. Willkommen in Verdon, Nebraska. Lincoln Fargo ist der Patriarch des Fargo-Clans, einer dekadenten Familie, die auf ihrem Landsitz in einer selbstgeschaffenen Welt des Abgründigen lebt. Fargo blickt auf ein Leben in Sünde zurück, seine gottesfürchtige Frau Pearl steigert sich in den Wahn, den Familienbesitz an Gott zu verkaufen, während ihr Sohn Grant immer weiter zerfällt. Doch dies ist nur die Oberfläche der Verkommenheit.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 22.01.2016
Sylvia Staude staunt über Jim Thompsons mit breitem farbigem Pinsel gemalte schwarze Familiensaga in der Übersetzung von Franz Dobler. Dass so ein Buch 1946 erscheinen konnte, kann sie nicht glauben. Es geht um Inzucht und andere moralische Defizite des Familienclans der Fargos in Nebraska und um dessen Niedergang. Dass der Autor seine Figuren allesamt als grelle Karikaturen anlegt, stört Staude nicht. Die Fargos sind nun einmal gemein, dumm und eitel, meint sie.
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