Jim Piazza

The King

Cover: The King
Rolf Heyne Collection, München 2006
ISBN 9783899103175
Gebunden, 192 Seiten, 98,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Heike Brühl und Michael Sailer. Dieser Kingsize-Band zeigt das ganze, schillernde Universum des Elvis Aaron Presley aus Tupelo, Mississippi, der eines Tages bei Sun Records eine kleine Platte aufnahm und über Nacht eine Legende wurde. Elvis war zu Lebzeiten der King - und ist es über seinen Tod hinaus geblieben. Wohl kein Musiker nach ihm hat die Popkultur nachhhaltiger verändert als er. "Before Elvis, there was nothing", sagte John Lennon über den Mann, der die schwarze Musik des Rhythm & Blues für Weiße transformiert hat, der den Rock'n'Roll vielleicht nicht erfunden, ihn aber endgültig definiert hat, der der erste weltweite Superstar war, die sechziger Jahre in eher schauderlichen Filmen halbwegs glorreich überstanden hat, 1968 ein glorreiches Comeback feierte, 1974 mit Aloha from Hawaii eine weltweite Satelliten-Liveübertragung produzierte mit mehr als 1 Milliarde Zuschauern, jahrelang vor ausverkauften Sälen in Las Vegas spielte, sich selbst noch als schwer übergewichtiger, abhängiger Vierzigjähriger auf der Bühne nicht vor Damenunterwäsche-Würfen retten konnte und 1977 einsam und verlassen in seiner Villa in Graceland starb.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.08.2007

Auch in ferner Zukunft wird der King unvergessen sein. Da ist sich Rezensent Andreas Platthaus ziemlich sicher. Höchst erfreut zeigt er sich über Jim Piazzas "Prachtband", der zum dreißigstem Todestag von Elvis Presley in einer deutschen Ausgabe in drei verschiedenen Einbandfarben vorliegt. Wahrlich "gewaltig" mutet ihn der Band an, der die verschiedenen Phasen der Karriere und den Nachruhm des König des Rock 'n' Roll mit zahllosen Fotos dokumentiert. Dass sich die Begeittexte auf sachliche Informationen beschränken, scheint Platthaus kein Nachteil. Über die schriftstellerische Begabung des Autors will er sich ohnehin nicht auslassen. Denn schließlich geht's diesem Band ja nur um eines: "Elvis sehen und sonst nichts". Diesen Zweck aber erfüllt das Werk zur Freude des Rezensenten ganz ausgezeichnet.
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