Jim Dodge

Die Kunst des Verschwindens

Roman
Cover: Die Kunst des Verschwindens
Rowohlt Verlag, Reinbek 2000
ISBN 9783499226502
Paperback, 576 Seiten, 14,32 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Olaf Mathias Roth. Mit einem Vorwort von Thomas Pynchon. Hier gibt es schillernde Gestalten und eine abenteuerliche Geschichte; Rebellen, Künstler und Mystiker, Geheimorganisationen, Manipulation und Überwachung. Und einen Magier, der nicht mehr wagt, die Kunst des Verschwindens auszuüben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.05.2001

Burkhard Scherer hat das Buch nicht gerade gefallen. Recht ausführlich und mit Distanz erzählt er die Geschichte der Hauptfiguren und wie sie zu der ungewöhnlichen Geheimgesellschaft "AMO" kommen, wie ein spektakulärer Diamantenraub durchgeführt und wie eine der Hauptfiguren schließlich ermordet wird. Der Roman ziehe sich und der Leser muss "reichlich fragile Spannungsbogen" und eine "Geröllstrecke voller Geschwätzigkeit" ertragen, findet er. Zum Schluss verliert der Rezensent ein Wort über das Vorwort Thomas Pynchons, das er Eloge nennt und das den Roman als ein Gegenmittel gegen eine normierte Welt preise, was sich in der Sympathie Dodges für die Menschen in der "Nische" zeige. Scherer bemerkt jedoch, dass es lohnender sei, diese Menschen in der Kneipe zu treffen, als über sie zu lesen.
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