Klappentext
Aus dem Englischen von Stefanie Kremer. Eustacia Rose ist Professorin der Botanik. Ihr Spezialgebiet: Pflanzentoxikologie. Sie lebt allein in London - nur ihre umfangreiche Giftpflanzensammlung leistet ihr Gesellschaft. Diese hegt und pflegt sie mit akribischer Sorgfalt. Ihr Leben ist ruhig, ihr Tagesablauf ändert sich nie. Bis sie eines Tages einen Schrei hört und die Versuchung, dem nachzugehen, unwiderstehlich ist. Durch ihr Teleskop wird Eustacia in das Leben ihrer außergewöhnlich schönen Nachbarin Simone hineingezogen. Doch dann wird Simone entführt, und Eustacia findet sich in einem weitaus komplizierteren Geflecht wieder, als sie sich je hätte vorstellen können.
Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 07.02.2026
Rezensentin Katharina Granzin trifft in Jill Johnsons neuem Roman auf eine ziemlich ungewöhnliche Protagonistin: Eustacia Rose ist eigentlich Botanikprofessorin, derzeit suspendiert, in ihrem Dachgarten ist die größte Sammlung giftiger Pflanzen in London beheimatet. Durch ihr Teleskop beobachtet sie eine junge Frau durch ein Teleskop, die auffallende Ähnlichkeit mit der Psychotria elata, auf Englisch auch "Mick Jagger's Lips" genannt, hat. Plötzlich wird sie aber zur Verdächtigen in einem Giftmordfall, auch die Bewunderte verschwindet - der Krimiplot überzeugt Granzin dabei nicht so sehr, aber der Roman funktioniert ihr zufolge sehr gut als Unterhaltungslektüre.
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