Glaubt, wer nicht an Gott glaubt, gar nichts mehr? Die philosophiehistorische Streitschrift von Jens Grandt analysiert, von Ludwig Feuerbachs Untersuchungen zum Wesen der Religion ausgehend, Erscheinungsformen säkularer Religiosität in Vergangenheit und Gegenwart. Dabei wird in polemischer Auseinandersetzung mit Marx und Engels eine Neubewertung Feuerbachs vorgenommen.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 04.10.2006
Hohe Ziele bescheinigt ein offenbar von der Lektüre angeregter Cord Riechelmann Jens Grandts Studie "Ludwig Feuerbach und die Welt des Glaubens". Grandt, wie Riechelmann weiß ein pseudonymer Autor aus der ehemaligen DDR, räumt zur Befriedigung des Rezensenten mit "marxistischen Lehramtsfloskeln" auf, um die Trennung Marx' von Feuerbach und der Kritik der Religion im Detail nachzuzeichnen. Grandt schaffe es hier, die neoliberale Haltung der Gegenwart mit einer "emanzipatorischen Sinnlichkeit" zu konfrontieren, mit der der Mensch "soziale Zeit und sozialen Raum" konstruieren kann.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…