Jean-Henri Fabre

Ich aber erforsche sie mitten im Leben

Von der Poesie der Insekten
Cover: Ich aber erforsche sie mitten im Leben
Heinrich & Hahn Verlag, Frankfurt am Main 2008
ISBN 9783865970473
Gebunden, 92 Seiten, 15,90 EUR

Klappentext

Aus dem Französischen von Peter Repp und Beate Taudte-Repp. Jahrzehntelang frönte Jean-Henri Fabre seiner Passion für die grandiose Welt en miniature: das Reich der Insekten. Er stand mit ihnen auf Du und Du, mit Hautflüglern und Nachtfaltern, Käfern, Taranteln und Spinnen, und redete mit ihnen, als seien sie seine Freunde. Der vorliegende Band umfaßt eine Auswahl von vier Texten aus Fabres zehnbändigen "Souvenirs Entomologiques". Der Leser begegnet ihm in seinem Harmas und begleitet ihn bei einem Aufstieg auf den Mont Ventoux, wo er seiner geliebten Sandwespe auflauert, und entdeckt ihn als einen beharrlichen, manchmal skurrilen Gelehrten, der die Ergebnisse seiner Wissenschaft auch noch literarisch fesselnd zu schildern vermochte.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 09.07.2008

Tobias Lehmkuhl hat sich gleich mit mehreren Büchern Zugang zur fremden Welt der Insekten verschafft. Das Auswahlbändchen mit Texten des unter Eingeweihten offenbar Kultstatus genießenden Jean-Henri Fabre, einem 1823 geborenen Privatgelehrten und Insektenforscher, die seinen zehn Bände umfassenden "Entomologischen Erinnerungen" entnommen sind, überzeugt den Rezensenten sowohl durch die Auswahl als auch durch die Übersetzung. Denn seiner Ansicht nach hat kaum einer je so anschaulich und dabei mit so großer Zuneigung über Wespen und andere Hautflügler geschrieben, wie der 1915 gestorbene Biologe und Lehmkuhl empfindet es als "Glück", mit diesem Buch Einblick in seine Arbeit zu erhalten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 11.04.2008

Dem "kleinen, feinen" Verlag Heinrich und Hahn möchte Sylvia Staude danken für die Edition dieser Insekten-Schriften von Jean-Henri Fabre. Wie der Autor sein Thema "liebevoll" umkreist, wie er Sandwespennester und Mauerbienenhöhlen beschreibt, aber auch abschweift, von den Insekten zu den Vögeln, von den Vögeln zu deren Schmackhaftigkeit - das findet sie "hinreißend" und "lebendig". Kriminologischer Verstand und Herz, so lässt die Rezensentin uns wissen, gehen bei Fabre Hand in Hand.
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