Josefine möchte einmal richtige Weihnachten feiern. Mit Weihnachtsbaum, Krippe, Engeln, Plätzchen, Lametta und vielen Freunden und Verwandten. Und nicht - wie bisher immer - bei ihrer Oma in Amsterdam, die überhaupt keine Ahnung davon hat, wie ein echtes Weihnachtsfest auszusehen hat. Josefines Mama steht diesen Ideen anfangs eher skeptisch gegenüber. Zu gut kann sie sich noch an die weihnachtlichen Familienkräche aus ihrer eigenen Kindheit erinnern. Doch Josefine findet, dass es eben zu Weihnachten gehört, alle Menschen, die man gern hat, um sich zu scharen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.12.2003
Hilde Elisabeth Menzel bespricht Jana Freys "Frohes Fest, Josefine" unter der emblematischen Rubrik "gut und günstig" . Das Buch handelt von dem Mädchen Josefine, dass mit ihrem Wunsch nach einem richtigen Weihnachtsfest auf taube Ohren stößt: Weder ihre Mutter noch ihr am anderen Ende der Stadt lebende Vater haben etwas für Weihnachten übrig, so die Beschreibung der Rezensentin. Auch ihre Bekannten und Freunde wie der punkige Freund samt Ratte können sich nicht auf das Fest freuen. Kurzerhand organisiert Josefine für alle ihre Wunschweihnachten und macht alle glücklich. Menzel meint, dass sich Weihnachtsmuffel in der Realität nicht so leicht überzeugen ließen, glaubt aber, dass Kinder Josefine lieben werden, "denn ein bisschen weihnachtliches Klimbim muss einfach sein".
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