Es ist kurz vor Weihnachten, Familie Golden ist wieder einmal zusammengekommen, um das Fest in trauter Gemeinsamkeit zu feiern. Doch in diesem Jahr ist irgendwie alles ganz anders als sonst - die dicke Schneedecke, die den Familienlandsitz bedeckt, kann die pikanten Geheimnisse nicht verhüllen, die alle Anwesenden voreinander verbergen. Verblüffende Wahrheiten treten zu Tage, die das Leben der ganzen Familie entscheidend verändern sollen... Das wird ein Weihnachtsfest der besonderen Art.
Eigentlich mochte Rezensent Reinhard Osteroth diese Weihnachtserzählung, weil sie seiner Ansicht nach beiläufig und ohne Aufdringlichkeit bleibt und doch ernsthaft das Motiv Weihnachten samt seiner Verkrampfung in den Blick nehmen würde - und zwar als "erzählerisches Protokoll der Tage 22.-27 Dezember und Kammerspiel für elf Personen". Gespräche, Menüpläne und Streitereien, Rituale und sonstige Weihnachtsspezialitäten kommen vor. Osteroth stört nur der kitschige Einband des Buches mit seinen "glitzernden Plasteflocken", der zu seiner sonstigen Atmosphäre aus seiner Sicht so gar nicht passen will.
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