In einer Übertragung von Urs Heftricht und mit farbigen Illustrationen von Jiri Vincence Slavicek.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 26.07.2001
Endlich hat die deutschsprachige Leserschaft Gelegenheit, einen bedeutenden Repräsentanten der tschechischen katholischen Moderne kennenzulernen, freut sich Alena Wagnerová. Jan Zahradniek (1905-1960) hatte ein schweres Leben. 1952 wurde der bis dahin recht erfolgreiche Dichter zu dreizehn Jahren Haft verurteilt und starb 1960 kurz nach seiner Begnadigung. Im Gefängnis formulierte er seine Gedichte mündlich, die dann von Häftlingen weitergetragen wurden, informiert die Rezensentin. Die Übersetzung von Urs Heftrich trifft zwar nicht immer die Sprachmelodie des Originals, bemängelt Wagnerová. Sie ist aber trotzdem froh, dass mit dem vorliegenden Band auf einen wichtigen Namen in der modernen tschechischen Literatur aufmerksam gemacht wird.
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