Aus dem Englischen von Gerda Bean. Einband und Illustrationen von Nick Sharratt. Tracy würde gerne ein richtiges Zuhause mit einer richtigen Familie haben. Bis dahin aber versucht sie, es sich im Kinderheim so angenehm wie möglich zu machen. Und das ist manchmal gar nicht so einfach. Denn ihre beste Freundin Luise steckt plötzlich nur noch mit der blöden Christine zusammen und zu ihrem Geburtstag bekommt Tracy noch nicht einmal einen Kuchen für sich allein. Doch alles ist vergessen, als Cam, eine Journalistin, für Recherchen ins Heim kommt und Tracy ihre große Chance sieht. Denn es gibt niemanden, der so gerne Geschichten schreibt, wie sie.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 27.11.2003
Jacqueline Wilson gehört wie J. K. Rowlings und Cornelia Funke zu den Autorinnen, die von Kindern "eigenhändig zur Bestsellerautorin" gemacht wurden, weiß Hilde Elisabeth Menzel. In England gehöre sie zu den beliebtesten Jugendbuchautorinnen überhaupt. Ihr Debütroman "Die unglaubliche Geschichte der Tracy Baker" erzähle die Geschichte des Heimkinds Tracy, das ein Tagebuch geschenkt bekommt und - erst kurz, dann immer ausführlicher - sich seine "Sehnsüchte und Lebenslügen" von der Seele schreibt. Nach der Lektüre versteht Menzel sehr gut, warum Wilsons Bücher so beliebt ist: "Es ist ihre Mischung aus witziger Prosa und warmherzigem Einfühlungsvermögen, gepaart mit tragischem Schicksal."
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