Die Form eines Wals wird zum Ausgangspunkt einer leichtfüßigen Spielerei mit Bedeutungen von Worten und Bildern, in denen der Humor nicht zu kurz kommt. So wird die ursprüngliche Form auf jeder Seite verwandelt: Mal wird sie zur Schmusekatze, mal zur kessen Biene, mal findet sich die längliche Form als Aal, dann wieder als Handtasche.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 20.03.2003
Eine "Augenweide", diese Bilder von Linda Wolfsgruber, schwärmt Hans ten Dornkaat. Alle könnten in einer Kunstgalerie gezeigt werden: ein Zyklus aus einer Fischfigur, die durch Mischtechniken immer wieder übermalt und verfremdet wird. Die "fein schraffierten Formen" haben "Witz und Leichtigkeit", doch leider, klagt der Rezensent, hat die Künstlerin ob der Malfreude das Erzählen vergessen. Ihre "losen Assoziationen" würden nur durch die Buchdeckel zusammengehalten, das Erzählerische beschränke sich auf das "Fantasieren" über die typisierenden Metaphern. Fazit: Wolfsburger ist eine erstklassige Zeichnerin, die sich einen Autor suchen sollte.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…