Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. Mit einem Nachwort von Freddy Langer. 10.000 $ für einen Polizeichef; 100.000 $ für einen zweitrangigen Monarchen; eine halbe Million für Seine Majestät, den König von England - Diskretion garantiert! Die Geschäfte der mordenden Moralfanatiker laufen prächtig, bis ein schwerreicher Philanthrop Verdacht schöpft und sie beauftragt, ihren eigenen Chef zu eliminieren: Auftakt einer Verfolgungsjagd quer durch die USA. Vor einer hawaiianischen Insel kommt es zum nalen Showdown …
Richard Kämmerlings freut sich über diese neue Edition von Jack Londons Agententhriller "Mord auf Bestellung". Mit Eike Schönfelds Übersetzung scheint der Kritiker zufrieden, Freddy Langers Nachwort liest er mit Gewinn, auch die Entscheidung des Verlags, den unvollendeten Roman mit Londons Skizzen herauszugeben, gefällt Kämmerlings. Und doch ist die Geschichte um den philosophierenden Auftragskiller Ivan Dragomiloff für den Rezensenten nicht unbedingt eine literarische "Offenbarung": Das Buch erscheint ihm weniger als Agententhriller, vielmehr liest er eine mit sophistischen Dialogen über Sozialismus, Anarchismus, Verbrechen, Strafe, Selbstjustiz und Moral gespickte Versuchsanordnung à la Dürrenmatt.
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