Ivana Jeissing

Unsichtbar

Roman
Cover: Unsichtbar
Diogenes Verlag, Zürich 2007
ISBN 9783257065657
Gebunden, 223 Seiten, 18,90 EUR

Klappentext

Spätestens als ihr zukünftiger Mann Peter sie mit Picassos Bild 'Ma Jolie' vergleicht, hätte Jane Terry hellhörig werden sollen. Doch ihre Erkenntnis, wie gründlich sie in der Falle sitzt, braucht Zeit. Zeit, turbulente Tage und Nächte in Berlin und eine 'Revoltiermanege'.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 22.05.2007

Glatter Verriss. Etwas schockiert ist man allerdings, dass Rezensent Ijoma Mangold auf einen Roman, den er als "schlechte Trivialliteratur" einordnet, derart hart und ausdauernd einprügelt. Eigentlich seien die Grenzen zwischen ernster und unterhaltender Literatur ja heutzutage fließend, aber hier wünscht er sich eine "meterhohe Sicherheitsmauer". Eine junge Frau mit liebloser Kindheit und entsprechend karrierebewussten Eltern, skizziert der Rezensent den Plot, leide zwar an den anerzogenen Werten, mache aber mit der eigenen Ehe genau dasselbe. Auch ihre Freundinnen seien notorisch geld- und sexgeil. Außer Fred, der als eine Art Hermes des wahren Lebens der Heldin Jane Mut zur Eigenständigkeit mache. Und dann ist er plötzlich da, der "rettende Prinz", und erklärt der Heldin ihre Einzigartigkeit. An diesem Punkt, beginnt der Rezensent einen kleinen Essay über die ästhetische und moralische Verwerflicheit solcher Art von Unterhaltungsliteratur. Um am Ende klarzustellen, dass er die Grenze zwischen E und U gar nicht scharf genug gezogen sehen kann.
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