Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.11.2005
In ihrem Buch über den "Vorreiter der Rechtspopulisten" in der Schweiz James Schwarzenbach legt die Autorin ihr Hauptaugenmerk auf die "politischen Netzwerke" Schwarzenbachs und bemüht sich dabei auch um eine Definition von "Rechtspopulismus", stellt Rezensent Kurt Müller anerkennend fest. Die Autorin zeige "deutlich" das "reaktionäre" Weltbild des 1967 für die Schweizer "Nationale Aktion" ins Parlament gewählten Politikers, wobei sie aber überzeugend darlegen könne, dass Schwarzenbach wegen seiner Absage an die Gewalt kein "Rechtsextremist", sondern eben ein "typischer Rechtspopulist" gewesen sei. Auch die "eindrückliche" Darstellung von Schwarzenbachs Einbindung in "konservativen-nationalen Zirkeln" findet der insgesamt sehr zufrieden wirkende Rezensent lobenswert.
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