Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.11.2005
In ihrem Buch über den "Vorreiter der Rechtspopulisten" in der Schweiz James Schwarzenbach legt die Autorin ihr Hauptaugenmerk auf die "politischen Netzwerke" Schwarzenbachs und bemüht sich dabei auch um eine Definition von "Rechtspopulismus", stellt Rezensent Kurt Müller anerkennend fest. Die Autorin zeige "deutlich" das "reaktionäre" Weltbild des 1967 für die Schweizer "Nationale Aktion" ins Parlament gewählten Politikers, wobei sie aber überzeugend darlegen könne, dass Schwarzenbach wegen seiner Absage an die Gewalt kein "Rechtsextremist", sondern eben ein "typischer Rechtspopulist" gewesen sei. Auch die "eindrückliche" Darstellung von Schwarzenbachs Einbindung in "konservativen-nationalen Zirkeln" findet der insgesamt sehr zufrieden wirkende Rezensent lobenswert.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…