Aus dem Norwegischen von Ina Kronenberger. Der Verfall des Elternhauses löst eine innere Inventur aus: ein Nachdenken über familiäre Beziehungen, über die Vergänglichkeit der Dinge, über unerwartete Zusammenhänge im Alltag. Ein Bungalow besteht aus 53 Miniaturen, die keine fortschreitende Handlung etablieren, sich aber vielfach spiegeln. Die ausgelegten roten Fäden knüpft jede Leserin, jeder Leser zu einem eigenen Gewebe der kleinen, großen Wahrheiten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 24.11.2023
Rezensentin Petra Pluwatsch scheint fasziniert von den kurzen Selbstanalysen und Alltagsbeobachtungen der norwegischen Autorin Inghill Johansen. Wie Johansen über die düstere Wirkung des geerbten Elternhauses schreibt, über Albträume und ihren Körper, findet die Rezensentin kunstvoll, eindringlich und immer wieder auch humorvoll. Die dicht erzählten Stücke ergeben das Porträt einer einsamen Frau, so Pluwatsch.
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