Rom ist ein Phänomen: ein aus kleinsten Anfängen erwachsenes staatliches Gebilde, das zu einem Weltreich wurde, mehr als tausend Jahre Bestand hatte und auch nach seinem Untergang eine der prägenden Mächte des Abendlands blieb.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.08.2001
Das Überflüssige zuverlässig vollbracht. So ließe sich Uwe Walters Meinung zu diesem Buch zusammenfassen. Faktenreich, zuverlässig und entlang der "üblichen Epocheneinteilung" angelegt, entlockt ihm der kleine Band dennoch keine Begeisterungsschreie. Obgleich hier endlich auch "die oft vernachlässigte Spätantike" angemessen gewürdigt wird, bleibt für Walter die Frage, ob es wirklich nötig war, "noch eine so konventionelle Geschichte Roms in diesem Format zu publizieren", wo doch der Leser "mit dem "klassischen Werk von Alfred Heuss immer noch am besten bedient (sei)". Wirklich gewünscht hätte sich Walter eine moderne Synthese der vielfältigen Neuansätze zum Thema, "König gibt indes meist der Quellennähe und Quellensprache den Vorzug gegenüber erschließenden Begriffen und neuen Perspektiven."
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