Mit 56 Abbildungen. Optische Instrumente des 17. Jahrhunderts aus Ausgsburg sind kaum erhalten. Auch die frühen Optiker sind nahezu völligem Vergessen anheimgefallen. Mit ihrer Arbeit über Johann Wiesel und seine Nachfolger schließt die Verfasserin daher nicht nur eine Lücke in der Handwerksgeschiche Augsburgs, sondern erbringt auch einen Beitrag zur Frügeschichte der optischen Instrumente.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.07.2000
Sehr angetan ist Ernst Horst von diesem Buch, dass er unabhängig von der Fachwelt auch dem Laien dringend ans Herz legt. Das große Verdienst der Autorin sei es, nicht nur drei wichtige Optiker und die technischen Informationen zu ihrem Handwerk eindrucksvoll beschrieben zu haben, sondern darüber hinaus mit einer beeindruckenden Fülle von Überlegungen zu den "geschichtlichen und kulturgeschichtlichen Einzelheiten" der Zeit aufzuwarten. Hier werde "der Geist des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts lebendig", schwärmt der begeisterte Rezensent. Die Studie vermittle nicht nur Eindrücke von Augsburg zu dieser Zeit, sondern auch "viel von der Welt". Das Buch ist zwar teuer, so Horst, doch ist es allemal sein Geld wert.
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