Herausgegeben von Brot für die Welt. Erstmals in deutscher Sprache liegt der HungerReport vor. Ein Dokument und aufrüttelndes Plädoyer, weltweit mehr Anstrengungen zu unternehmen, den Hunger zu beseitigen. Ein Beitrag, die internationale Bewegung von Basisinitiativen und Lobbyisten gegen den Hunger in der Welt zu stärken.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 06.11.2002
Die USA sind bekanntlich ein Land der krassen sozialen Gegensätzen. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird täglich größer. Im reichsten Land der Erde leiden heute rund acht Millionen Kinder an Hunger - Tendenz steigend. Das meldet der Bericht des jüngsten "HungerReports" der Hilfsorganisation "Brot für die Welt" zum Thema "Armut und Hunger in den USA", den der "ck" zeichnende Rezensent kurz vorstellt. Wie der Rezensent ausführt, widmet sich der "HungerReport" vor allem den Lücken im US-Sozialsystem, setzt sich mit Hilfsprogrammen und ihren mangelnden Perspektiven auseinander. Denn: Nur wer Armut bekämpfe, bekämpfe auch den Hunger. Die Ergebnisse, zu denen die Autoren in ihren Untersuchungen, etwa zum "Wisconsin-Modell", kommen, findet der Rezensent "frappierend", die Zahlen, die der Bericht nenne, "bedrückend".
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