Hugo von Hofmannsthal

Hugo von Hofmannsthal: Sämtliche Werke in 38 Bänden. Kritische Ausgabe

Reden und Aufsätze, Teilband 3. Band 34
Cover: Hugo von Hofmannsthal: Sämtliche Werke in 38 Bänden. Kritische Ausgabe
S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2012
ISBN 9783107315345
Gebunden, 1378 Seiten, 298,00 EUR

Klappentext

Herausgegeben von Klaus E Bohnenkamp unter Mitarbeit von Rudolf Hirsch. Der Band "Reden und Aufsätze 3" der Kritischen Hofmannsthal-Ausgabe enthält das essayistische Werk der Jahre 1910 bis 1919, neben den bekannten Arbeiten über Literatur und Theater auch unpubliziertes Material aus dem Nachlaß. In den Kriegsjahren gewannen historische und politische Themen an Bedeutung. Umfassend dokumentiert wird die engagierte Vortragstätigkeit Hofmannsthals im Ausland, deren Ziel es war, Verständnis für Österreich zu wecken. Nach dem Krieg standen Probleme des Theaters wieder im Vordergrund. Neben der einzigartigen Bedeutung Max Reinhardts werden hier die Voraussetzungen sichtbar, die zur Gründung der Salzburger Festspiele führten. Die Kommentare stellen Entstehungszusammenhänge und Quellen der Essays dar, sie bieten den gesamten Handschriftenbestand, werten Zeugnisse aus und erschließen Hofmannsthals Texte durch sorgfältig recherchierte Erläuterungen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.06.2012

Den Abschluss der Kritischen Werksausgabe bereits vor Augen nimmt sich Hans-Albrecht Koch die beiden Bände zu "Reden und Aufsätzen" Hugo von Hofmannsthals vor. Koch weiß um die schwierige herausgeberische Aufgabe, die thematische Vielfalt und die unterschiedlichen Entstehungsumstände der Texte zu sichten und zu ordnen. Die Dokumentation der Textgeschichte und der Kommentar dieser Ausgabe allerdings überraschen und erfreuen ihn durch ihre konsequente genetische Anlage und durch die Einbeziehung auch kleinster Abweichungen in den Varianten, ferner durch die Einbeziehung der Zeugnisse aus allen erreichbaren Korrespondenzen. Dass der kritische Apparat den Quellentext um ein Vielfaches überragt, und er sich beim Lesen dennoch nicht langweilt, weil die Dokumente mitunter sogar mehr aussagen als der fertige Text, findet der Rezensent erstaunlich.
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