Herausgegeben von Daniel Henri, Guillaume Le Quintrec und Peter Geiss. Ein neuartiges Projekt: Ein gemeinsames Lehrbuch mit identischem Inhalt in einer deutschen Fassung und in einer französischen Fassung. Ein Standardwerk für den Geschichtsunterricht,das sowohl den Lehrplänen der 16 deutschen Bundesländer als auch dem französischen Lehrplan entspricht. Zum ersten Mal können sich deutsche Schüler der gymnasialen Oberstufe und französische Schüler der Lycees mit demselben Geschichtsbuch auf das Abitur bzw. auf das Baccalaureat vorbereiten.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 11.04.2008
Rezensent Johannes Willms zeigt sich sehr angetan von diesem Musterbeispiel "pädagogisch-historischer Aufklärungsarbeit". Die Herausgeber Daniel Henri, Guillaume Le Quintrec und Peter Geiss beleuchten in dem Schulbuch auf eine seiner Meinung nach gelungene, weil historische Konfliktlinien offensiv benennende Weise die deutsch-französische Geschichte. Im Vergleich zum weniger fokussierten ersten Band über die Zeit seit 1945 ist dieser zweite Band, der sich mit der Geschichte vom Wiener Kongress bis zum Zweiten Weltkrieg befasst, nach Meinung des Rezensenten "ein rundum gelungener Wurf". Allerdings verlangt er den Pädagogen, die den Stoff dieses Schulbuchs vermitteln sollen, einiges ab - gerade weil "die alten Frontlinien gehässiger Interpretation nicht verwischt, sondern diese durch jeweils gezielte Infragestellungen für einen Gewinn an historischer Einsicht genutzt" werden. Auch gesellschaftliche Unterschiede werden in dem Buch knapp, aber anschaulich thematisiert. Alles in allem ein sehr gelungenes Unterfangen, findet Willms.
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