was wissen wir von dem Mann, dessen Staat den höchsten Lebensstandard im Ostblock hatte und in dem die unzufriedensten Menschen lebten? Wusste Erich Honecker, was in seinem Land geschah? Wollte er wirklich so lange regieren? Warum ist er nicht abgetreten? Ist er sehend in den Untergang getaumelt? Frühere Biographen haben Honecker geliebt oder gehasst, bewundert oder verachtet. Jetzt, wo sich der Pulverdampf über dem Schlachtfeld der Alltagspolitik verzogen hat, ist es Zeit für eine sachliche Neubewertung des Politikers und des Menschen Erich Honecker. Henrik Eberle hat die Archivalien des persönlichen Büros von Erich Honecker sowie die aktuelle Forschungsliteratur ausgewertet und kommt zu teilweise überraschenden Einsichten. Also schreibt Eberle nicht nur über den Jäger, Skatspieler und Landsitzinhaber, sondern über die Leistungen und Erfolge, die Fehler und Irrtümer des Generalsekretärs und Staatsratsvorsitzenden.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…