Heinz D. Heisl

Qwertzuiopü

Haymon Verlag, Innsbruck 2000
ISBN 9783852183367
Gebunden, 80 Seiten, 28,12 EUR

Klappentext

Die obere Zeile der Schreibmaschinentastatur wählt Heinz D. Heisl zum Titel seines neuen Buchs: eine scheinbar wahllose, ih ihrer Anordnung jedoch unerschütterliche Buchstabenkette. Dem Autor geht es dabei nicht um ein artistisches Programm, sondern um einen Verweis auf den puren Akt des Schreibens, auf die Basis, auf das "Ölen der Maschine", die die Assoziationen ins Schwingen bringt. Heisl wendet sich in "qwertzuiopü" - das man natürlich auch "qwer tzu iopü" lesen kan - der Prosa zu und geht dabei seinen eigensinnigen literarischen Weg konsequent weiter. Scheinbar lose Geschichten werden erzählt, zwischen denen sich ein roter Faden entspinnt und eine Figur erkennbar wird, die durch die Welt schlittert, die manchmal sehr präzise beobachtet, manchmal ins Absurde verschwindet. Es ist ein Ich, ein Er, der am Fenster eines Zuges sitzt und seine Beobachtungen wiedergibt, der über sein eigenes Verschwinden reflektiert, der seine Aufmerksamkeit auf das Kleine lent, das beim Atemholen der großen Themen unter den Tisch zu fallen scheint.