Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 18.10.2000
Der Aufbau Ost, so lässt sich die These des Bandes wohl zusammenfassen, ist für den Westen unabdingbar. Der Osten wird als "Versuchslabor" für den Neoliberalismus genutzt - im Erfolgsfalle freilich muss der Westen Marktanteile abgeben. Die Probleme, die sich in Ostdeutschland zeigen, kommen früher oder später auch auf Westdeutschland zu, so jedenfalls der hier zitierte Leipziger Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee. Das Buch besteht aus 13 Aufsätzen, die Rezension ist von Susanne Katzorke, die die Thesen - mutmaßlich zustimmend - referiert.
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