Hans-Ulrich Treichel

Endlich Berliner!

Cover: Endlich Berliner!
Insel Verlag, Berlin 2011
ISBN 9783458357971
Taschenbuch, 160 Seiten, 8,99 EUR

Klappentext

Mit 16 Farbaufnahmen des Autors. Endlich Berliner! Mit diesem Begeisterungsruf entrinnt so mancher der deutschen Provinz und zieht nach Berlin, in die Hauptstadt. Endlich Kreuzberg, endlich die Museumsinsel, endlich Clubs und Theater. Es gibt zahllose Gründe, endlich Berliner zu werden. Eigentlich kaum zu glauben, daß einem hier auch der Himmel auf den Kopf fallen kann. Touristenfallen am Hackeschen Markt, verdreckte S-Bahnen, und der Monat November scheint kälter, feuchter und dunkler als irgendwo sonst auf der Welt. Also doch lieber raus aus Berlin? Auf jeden Fall! Aber nur für drei Wochen im Jahr. Und niemals im Mai und schon gar nicht im Sommer.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.06.2012

Früher noch als in seinen Erzähltexten hat sich Hans-Ulrich Treichel in seinen Feuilletonbeiträgen als Berliner gezeigt, meint Rezensent Detlev Schöttker. Die in diesem Band versammelten Berlin-Feuilletons sind zunächst vor allem Zeugnis des armen ostwestfälischen Studenten Treichel vor dem Mauerfall, der in heruntergekommenen Altbauwohnungen haust, sich in Friedenau im Grünen delektiert und auf den Berliner Spuren von Rilke, Robert Walser oder Jünger wandelt, stellt der Rezensent fest. Später ist es der Literaturwissenschaftler, der als Leipzig-Pendler die Stadt neu sehen lernt und dessen Blick auf das mitunter unzumutbare Berlin milder wird, wie Schöttker aufgefallen ist.
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