Herausgegeben von Helmut Lotz. Mit einem Vorwort von Fritz Pleitgen. 'Hanns Dieter Hüsch, der lyrische Phantast vom Niederrhein, ist ein Parodist, der durch seine groteske Lyrik das Kleinbürgerliche entlarvt. Seine Texte nähern sich phasenweise Elementen des absurden Theaters, aber nicht im Sinne von Beckett oder Ionesco. Hüsch zieht das Widersinnige für Texte und Chansons aus der Wirklichkeit des Alltags, der gerade im niederrheinischen Landstrich eine Fundgrube theatralischer Absurditäten ist.'
(Klaus Hübner in 'die horen')
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01.03.2017
Oliver Jungen bespricht Band 1 und 5 der Gesamtausgabe der Schriften des "feinsinnigen" Humoristen und Poeten Hanns Dieter Hüsch. Kein Comedian, kein Kabarettist tritt ihm hier entgegen, sondern ein vielseitiger Dichter, der die Rollenkomik, die Confessio, den volksrythmischen Vierheber und existenzialistische Wucht gleichermaßen beherrscht, wie der Rezensent versichert. Was es mit dem Niederrheinischen auf sich hat, lernt Jungen bei der Lektüre des wiederzuentdeckenen "Volksphilosophen" Hüsch.
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