Mit Illustrationen von Alice Hoogstad. Aus dem Niederländischen von Sylke Hachmeister. Polleke und Caro schließen Frieden, aber Polleke ist sich nicht sicher, ob sie jemals wieder beste Freundinnen werden können. Denn schließlich hat Caro mit ihrem Freund Mimun herumgeknutscht! Doch dann plagen sie neue Sorgen: Ihr Opa ist krank und muss operiert werden. Weil Polleke sich so sehr wünscht, dass er wieder gesund wird, hat sie eine Idee: Vielleicht kann die Marienstatue in der Kirche ein Wunder für ihren Opa bewirken?
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 19.05.2004
Dieser vierte von fünf Bänden über die mittlerweile zwölfjährige Dichterin Polleke bringt den Rezensenten Siggi Seuss richtig ins Schwärmen. Die Autorin Guus Kuijer macht dabei seiner Meinung nach alles richtig. Sie verordnet ihrer voll in Pubertätswirren verhedderten Protagonistin nicht die pädagogisch wertvolle Courage, um ihren Lebensmut zu stärken, sondern lässt sie einfach ihr individuelles Leben leben. Deswegen braucht das Buch auch keinen dramatischen Plot - "das bisschen Leben ist dramatisch genug". Ihr Erfahrungshorizont entspricht im wesentlichen dem ihrer Leser. Ihre Perspektive auf dieses ganz normale Leben ist allerdings manchmal ein bisschen ungewöhnlicher als zu erwarten und das bereichert dieses Buch: "Pleeke sinniert herzerfrischend freimütig über Dinge, die andere pietätvoll umschiffen".
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