Martin Taschenbier ist überglücklich, dass das Sams endlich wieder zurück ist. Vielleicht kann es ja sogar helfen, Onkel Alwin aus Australien wieder loszuwerden, der sich bei Familie Taschenbier einquartiert hat und allen auf die Nerven geht. Es könnte ihn ja einfach fortwünschen! Doch leider sind die Wunschpunkt noch immer im Gesicht des fiesen Sportlehrers Daume und der ist wie vom Erdboden verschluckt. Und das ist nicht das einzige Problem, mit dem Martin und seine Freunde sich herumschlagen müssen auch Onkel Alwin ist noch für manche Überraschung gut!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.09.2009
Das Sams ist zurück. Sein Schöpfer, der Autor Paul Maar, hätte es ja gerne schon länger in den Ruhestand geschickt, aber die Bitten der Fans haben ihn zu diesem sechsten Buch um das so reizend autoritäre wie anhängliche Wesen erweicht. Und dass er sich erweichen ließ, ist ein Glück, sogar ein großes Glück, findet Rezensent Tilman Spreckelsen. Nach wie vor nämlich treibt das Sams mit Herrn Taschenbier (der ist jetzt aber sogar Ehemann und Vater), vor allem aber mit der Sprache sein Unwesen. Genau darin, im Wörtlichnehmerischen und Sprachspielerischen, sieht der Rezensent von jeher den größten Reiz der immens erfolgreichen Reihe. Der bleibt auch im jüngsten Sams-Abenteuer, in dem noch ein penetranter Onkel namens Alwin eine Rolle spielt, erhalten, und die Lektüre ist darum für den Rezensenten ein Genuss.
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