Grete Weil, eine der bedeutendsten literarischen Zeitzeuginnen im deutschsprachigen Raum, die in ihren Romanen und Erzählungen immer wieder von neuem versucht hat, das Grauen des Zweiten Weltkriegs fassbar zu machen, schrieb bereits vor dem Krieg. In diesem Band wird zum ersten Mal die einzige aus jener Zeit erhaltene Erzählung "Erlebnis einer Reise" (1932) veröffentlicht: ein wichtiges eigenständiges Dokument aus den literarischen Anfängen der damals jungen Autorin.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…