Skye und Farald sind das ideale Paar: Sie, die wohlhabende Tochter aus gutem Hause, ist beruflich höchst erfolgreich und kauft mit sicherem Gespür Kunstwerke für ihre Sammlung. Er ist angesehener Professor an der renommierten Kauffmann University, einer der schönsten Universitäten Amerikas. Und sie haben ein gemeinsames Projekt: Ein bekannter Architekt baut nach seinen Plänen ein Haus, maßgeschneidert auf ihr Leben - das Sinnbild ihrer harmonischen Ehe. Da erscheint eines Tages die Studentin Helene in Faralds Büro...
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 17.08.2002
"Ein kleines Kunstwerk" ist dem 1965 in Köln geborenen, zur Zeit an der Ohio State University in Columbus lehrenden Gregor Hens mit diesem Debüt über "die Vergänglichkeit der Liebe" gelungen, schwärmt Thomas Kraft. Dabei thematisiere der Autor gleichzeitig eine "menage a quatre", Campus-Geschehen und "transatlantische Literaturbetriebskritik" in einem. Ein solch "ambitioniertes" Unternehmen wirke auf den ersten Blick zwar "maßlos" und "problematisch", sei Hens aber erstaunlich gut geglückt. "Facettenreich" und "spannungsvoll" füge der Autor verschiedene Handlungsstränge zusammen, wechsle geschickt die Perspektiven und bringe seine Geschichte über das Scheitern der Lebensgemeinschaft eines erfolgreichen Universitätsprofessors mit einer "schönen und reichen" Frau überzeugend zum Ausdruck.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.04.2002
Ijoma Mangold gerät bei diesem Debütroman richtig ins Schwärmen. Auch ohne den Blick auf Goethes "Wahlverwandtschaften", die der Autor "subtil in seinen Roman eingearbeitet" hat, bleibt das Buch "meisterhaft", jubelt der Rezensentin. Die Geschichte des Paares Skye und Farald, denen ein befreundeter Architekt ein ihre Beziehung genau widerspiegelndes Haus bauen soll und deren Verbindung am Auftauchen der Studentin Helene zerbricht, ist nach Ansicht von Mangold sowohl Architekten- wie Campusroman und dabei auch noch Beziehungs- und Amerikaroman. Zu allererst aber sei es ein "meisterhaftes Stück Literatur", preist der Rezensent, der, wenn das nur möglich wäre, sich noch "mehr Debüts" des Autors wünschen würde.
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