Mit 138 Schwarzweiß-Fotografien und Texten von Daniele DelGuidice und Gabriel Bauret. Neun Jahre lang war die Fotografin Giorgia Fiorio mit ihrer Kamera auf der Suche nach der inneren Kraft, die Menschen der unterschiedlichsten Herkunft und Lebensweisen verbindet, und die sich in körperlichen Riten ausdrückt. Das Ergebnis sind eindringliche, geradezu intime Schwarzweißfotografien, die Einblick in die Kraft und die Bewusstheit von rituellen Handlungen geben. Die Reise führt den Betrachter in die entlegensten Winkel der Erde, nach Asien, Lateinamerika, Afrika, Europa - auf die Spuren des spirituellen Erbes der Menschheit.
Rezensent Damian Zimmermann ist von dieser jüngsten Arbeit der Fotografin Giorgia Fiorio recht angetan. Während ihm ihr Vorgängerprojekt - die Dokumentation von Männerwelten - "merkwürdig anachronistisch" erschien, ist er mit ihrem Blick auf ganz unterschiedliche religiöse Riten weltweit zufrieden. Ihm gefällt, dass die Bilder "ruhig und unaufdringlich" sind und dabei doch nie "langweilig" wirken. Sie haben eine "hohe ästhetische Dichte" und sind vollgepackt mit Informationen und Details. Seiner Meinung nach beweist die Fotografin großes Geschick, gerade wenn sie ihren Blick auf Rituale richtet, die mit viel Körpereinsatz, mitunter unter Schmerzen, betrieben werden.
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