In dieser reich bebilderten Biografie betrachtet Gioconda Segantini, die Enkelin von Giovanni Segantini, das Leben und Werk des Großvaters neu, als schaute sie ihm über die Schulter. Gezielt wurden teils unveröffentliche Briefe und Dokumente ausgewählt, aus denen Giovanni Segantini über den Alltag spricht und sich mit philosophischen , pädagogischen und auch politischen Themen auseinandersetzt und selbstkritisch oder analytisch seine Kunst betrachtet. Während Geldsorgen und Staatenlosigkeit seine ständigen Begleiter sind feiern seine Bilder in den großen Städten der Welt und zahlreichen Museen weiterer kleinerer Städte große Erfolge. Seine Äußerungen und die von Zeitzeugen bilden den Schwerpunkt dieses Buches.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.10.2018
Rezensentin Katharina Rudolph freut sich über diese Segantini-Biografie der Enkelin Gioconda Leykauf-Segantini. Die Kritikerin erfährt hier viel Privates, bisher Unbekanntes aus dem Leben des eigenbrötlerischen Pleinair-Malers, der im Alter von 41 Jahren in seiner Alpenhütte starb und dessen pointillistischen Alpenlandschaften einst zu Höchstpreisen verkauft wurden. Dass es dem Buch ein wenig an "analytischer Schärfe" und Quellenkritik mangelt, geht für die Kritikerin in Ordnung: Dafür, dass die Segantini-Enkelin keine Kunsthistorikerin ist, kennt sie sich gut mit der Segantini-Forschung aus, lobt Rudolph.
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