»Die Kunst hat nur ein Geheimnis, das ist die Grammatik«, so hat Gerhard Falkner den Zugang zu seinem Werk umschrieben, das seinen Rang als einer der führenden Vertreter anspruchsvoller Gegenwartslyrik begründet hat. "Kaum ein westdeutscher Lyriker der achtziger Jahre ist mit dem Anspruch auf Stilhöhe und die existenzielle Auffassung seines Schreibens so ernsthaft und vehement hervor getreten wie Gerhard Falkner", schreibt Erk Grimm im "Kritischen Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur" über den 1951 geborenen Autor, der sich zwischenzeitlich aus dem gedichtblinden Literaturbetrieb zurückzog, nach der Jahrtausendwende aber mit Gedichtbänden wie "Endogene Gedichte" und "Hölderlin Reparatur" erneut Furore machte und zum Bezugspunkt für viele jüngere Kolleginnen und Kollegen wurde. Das Heft widmet sich verschiedenen Facetten des Werkes vor allem des Lyrikers Gerhard Falkner. Es enthält zudem neue Gedichte sowie ein Gespräch mit Falkner und eine Auswahlbibliografie.
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