Mit Illustrationen von Simone Wassermann. Eine Übersetzung aus dem Russischen vom Verlag.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 17.11.2005
Gennadi Maschkins Geschichte des Jungen Gerassim, der im Jahr 1945 aus dem ostsibirischen Chabarowsk auf die von der Sowjetunion besetzte japanische Insel Sachalin kommt, ist eine der Erzählungen "aus einem Land, aus dem viel zu selten Alltagsgeschichten für Kinder und Jugendliche zu uns dringen", bekennt Rezensentin Siggi Seuss. "Feinfühlig und spannend" findet sie Maschkins Erzählung, die eine schwierige Freundschaft zwischen einem japanischen Mädchen und dem russischen Jungen entwirft, der sich seinen mordlustigen Phantasien gegenüber Japanern hingibt. Besonders beeindrucken Seuss die scheinbar naiven Illustrationen von Simone Waßermann, die auf diese Weise "ein bebildertes Tagebuch" des Jungen entstehen lässt. Viel Anerkennung bringt Seuss dem Autor entgegen, wenn sie resümierend feststellt, er habe "ein subtiles Buch und damit ein gutes Stück Literatur" geschaffen.
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