Gabriele Wohmann

Schwarz und ohne alles

Erzählungen
Cover: Schwarz und ohne alles
Aufbau Verlag, Berlin 2008
ISBN 9783351032388
Gebunden, 221 Seiten, 19,95 EUR

Klappentext

Wenn Holy die Decke auf den Kopf fällt, geht sie in "Vanessas Salon". Hier findet sie außer Klatsch auch ein offenes Ohr für ihre Sorgen, immer Trost und manchmal Rat. Der Mensch braucht Kontakt, sonst wird er sonderbar, meinen dort alle, und wenn Holy wieder zu Hause ist, hat sie nicht nur eine neue Frisur, sondern weiß, wie andere mit dem Leben umgehen, und fühlt sich gleich besser. In so einem Salon ließen sich Geschichten hören wie die von Holy oder Paul oder Ottilia.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.12.2008

Freundlich begrüßt Gerhard Schulz den neuesten Erzählband von Gabriele Wohmann, auch wenn ihn die Werke der Schriftstellerin nach über hundert Büchern nicht mehr wirklich vom Hocker reißen. Er konstatiert bei Wohmann eine gewisse Konstanz von Personal und Thematik über die Zeiten hinweg, die sich auch in den Rezensionen zu ihren Büchern spiegelt. Im Grunde sieht er auch in den neueren Werken der Autorin die "Fortsetzung jener altbundesrepublikanischen Kulturkritik, mit der Wohmann in den sechziger Jahren ihre großen Erfolge hatte". So wirken einige Erzählungen des aktuellen Bands auf ihn ein wenig angestaubt. Dennoch findet er auch hier veritable Perlen. Besonders stark und auch berührend scheint ihm die Autorin vor allem in den "kleinen, ganz unambitiösen, aber aufmerksam ins Innere hineinhorchenden Szenen".
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