Tabor Süden hat Urlaub, baut Überstunden ab und tut nichts, außer sich gelegentlich mit Sonja Feyerabend zu verabreden. Doch dann wird er überraschend ins Dezernat 11 gerufen: Dort nervt ein Mann alle Kommissare, und sie werden ihn nicht mehr los. Jeremias Holzapfel kam auf die Vermisstenstelle, um mitzuteilen, er sei wieder da. Kurios daran ist nur: Niemand hat ihn als vermisst gemeldet! Und so nimmt sich Süden diesem seltsamen Rückkehrer an - und tritt mit ihm eine Reise in eine schmerzhafte Vergangenheit an ...
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
"Süden und der Straßenbahntrinker" ist kein großer Roman, nicht viel mehr als eine kompetente, spannende Fingerübung. Aber Friedrich Ani beherrscht sein Handwerk perfekt, das merkt man an jeder Zeile. Er kann Dialoge schreiben und in wenigen Sätzen vielschichtige Figuren entwerfen. Und genau deshalb gehört sein neuer Roman zur Sorte souveräner Genre-Literatur, die es in Deutschland bisher kaum gegeben hat... Lesen Sie mehr von Ekkehard Knörer in 'Mord und Ratschlag'
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…